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Events und Marke - Stand und Perspektiven der Eventforschung

An der jährlich stattfindenden Eventforschungs-Konferenz der TU Chemnitz waren die Professoren Luppold und Radke von der DHBW Ravensburg mit Vorträgen vertreten, diese wurden nun im 9. Band der Reihe „Stand und Perspektiven der Eventforschung“ veröffentlich.

Die Autoren des Tagungsbandes liefern aus Sicht des Marketings, der Kommunikationstheorie, der Neurowissenschaft sowie der Medienwissenschaften Erklärungsansätze für den Beitrag von Events zu Markeninszenierung und -aufbau. Der Band fasst die auf der 9. Wissenschaftlichen Konferenz Eventforschung vom Oktober 2017 an der TU Chemnitz vorgestellten und diskutierten aktuellen Forschungsergebnisse zum Thema Events und Marke zusammen.

Mit „User Conferences: Der Beitrag von Anwendertagungen zum Aufbau von Differenzierungs-, Positionierungs- und Identifikations-Potenzialen einer Marke“ geht Stefan Luppold auf den Mehrwert von solchen Veranstaltungen ein, die vordergründig zunächst nicht als Event-Kommunikation betrachtet werden. Er zeigt auf, dass Live-Kommunikation im Kontext von partizipativer Produktpolitik sowie hoher Kunden- und Marktnähe auch Markenimplikationen aufweist.

In Deutschland werden Jahr für Jahr unzählige Business-, Sport- und Kultur-Events geplant und durchgeführt. Bernd Radtke analysiert in seinem Beitrag die „Event-Marken-Passfähigkeit“ und deren grundsätzliche Bedeutung für den positiven Einfluss auf die Kommunikationswirkung. Er beschreibt Aspekte des Konstrukts „Marke“, die bei der Überprüfung der Event-Marken-Passfähigkeit herangezogen werden und erläutert das Ausmaß an Event-Marken-Passfähigkeit zur Entfaltung maximaler Wirkung.

Das im Springer-Verlag erschienene Buch ist hier als Softcover und als eBook erhältlich.