Impulse , Eventmanagement , Eventcontrolling

Messen – auf Teufel komm raus

(Beitrag von Matthias Kindler) Kontrolle, Controlling - das klingt furchtbar, eben nach kontrollieren, aufpassen, Erbsen zählen. Wonach es nicht klingt? Nach Spaß, Kreativität, tollen Ideen. Ergo: das soll mal lieber jemand anderes machen, dafür bin ich nicht zuständig. Ein großer Fehler, denn tatsächlich ist Event-(Erfolgs-)Kontrolle der beste Freund von Events. Und eine große Chance. Kaum zu glauben?

Lassen Sie uns zuerst über vorne und hinten reden. Kontrolle, das denken Sie sich sicher schon, ist hinten. Aber hinten funktioniert nur, wenn es vorne stimmt. Und vorne stehen die Ziele. Davon haben Events in der Regel zu wenig. Zumindest zu wenig richtige und gute. Denn, merke: "Jubiläum feiern ist kein Ziel." Und "erfolgreiche Produkteinführung" oder "cooles Sommerfest" auch nicht.

Es steht und fällt also alles mit konkreten, messbaren, erreichbaren und erstrebenswerten Zielen. Hat man die, wird alles fast automatisch einfacher - und die Messung, sprich Erfolgs-Kontrolle, drängt sich auf. Das ist auch gut so, denn es gibt mindestens drei Gründe, warum man messen sollte, messen muss.

Grund Nummer 1. Fangen wir bei Ihnen an. Haben Sie schon mal darüber nachgedacht, wie Sie mit jedem Event Ihren Kopf riskieren? Nein? Sollten Sie aber. Wie können Sie denn ohne belastbare Messergebnisse beweisen, dass Sie mit dem vielen Eventgeld sorgsam umgegangen sind und, dass das alles gut investiert war?

Ohne Event-Kontrolle kann jeder behaupten, das Event war schlecht. "Nein, das hat Frau Eberhardt aber dieses Mal sauber gegen die Wand gefahren". Und was antworten Sie dann, Frau Eberhardt? Nicht viel, ohne Zahlen. Also, Messung schützt. Nicht zuletzt Sie, gegen ungerechtfertigte Kritik.

Messung bewirkt, zweitens,  nebenbei ein kleines Wunder. Sie befreit Events vom kollektiven Spaßverdacht. Was man mit Zahlen belegen kann, muss ja tatsächlich etwas mehr als nur "Vergnügen", mehr als nur "Spaß und Feuerwerk". Gut, denn so hilft man, Events als seriöse Kommunikation zu etablieren. Und das wird auch langsam Zeit. Schöne Nebenwirkung: Man traut Ihnen dann auch viel mehr zu, als nur "tolle Feschtle" zu organisieren.

Last but not least: Kontrolle ist ein top Korrekturmechanismus. Denken Sie nur mal an eine Veranstaltungsreihe oder an eine Roadshow. Dank schneller Zahlen kann man das Konzept quasi über Nacht weiter verbessern, optimieren. Und wenn Sie schon an das nächste Mal im nächsten Jahr denken, sind die Messungen, die Sie durchführen, Ihre Bedienungsanleitung. Event-Kontrolle sagt Ihnen klar, was funktioniert hat und was nicht (so gut). So können Sie für die Kick-Off Veranstaltung 2019 genau an den richtigen Schrauben drehen. Besser geht es doch nicht, oder?

Also, kontrollieren Sie. Messen Sie auf Teufel komm raus. Ab sofort. Es ist viel leichter als Sie denken. Und kostet viel weniger als Sie meinen. Es ist beinahe ein Kinderspiel. Und wie fragen Sie? Mit einem kleinen Werkzeug namens Event Control Toolbox. Das hat ein (für jedermann verständlicher Professor) entwickelt. Und das kostet nicht mal etwas. Man muss es sich nur einmal erklären lassen und den Umgang damit ein paar Stunden üben. Sie ahnen schon... es gibt ein Seminar dazu.

 

Mehr über den Autor Matthias Kindler

Matthias Kindler gehört zu den profiliertesten Experten für Live-Kommunikation und Event-Marketing in Deutschland. Er ist ein international gefragter Redner, Berater und Buchautor, hochdekorierter Kreativer und einer der erfahrensten Juroren im Bereich Markeninszenierungen. Sein Wissen gibt er in der Masterclass Event & Marketing weiter - an bisher mehr als 2.000 Event-Verantwortliche.

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Fotocredits:Matthias Kindler / Michael Namberger, Berg12.de

 

 

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