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VDVO befriedigt Sehnsucht nach Gemütlichkeit

Verband trifft den Nerv der Mitglieder mit dem neuen Format "Muckelig"

(VDVO)Losgelöst von Vorträgen und Workshops mit Fortbildungscharakter sowie ohne Konzentration auf Business veranstaltete der Verband der Veranstaltungsorganisatoren e. V. erstmalig ein neues Format für seine Mitglieder. Eine Idee des Vorstands, eine spontane Abstimmung zur Mitgliederversammlung und der immer wieder vorhandene Mut des VDVO auch Neues auszuprobieren, waren die Basis für eine erfolgreiche Premiere im Romantik Hotel Schloss Rheinfels. Daran konnte auch Sturm Xavier nichts ändern.

Was noch zur letzten Mitgliederversammlung wie ein spontaner Witz geklungen hatte, wurde am 06. und 07. Oktober 2017 sehr gelungen umgesetzt. Im Zuge des Ausblicks auf bevorstehende Verbandsveranstaltungen berichtete Bernd Fritzges, Vorstandsvorsitzender des VDVO, im Juni noch über die Idee, ein Verbandstreffen ohne Content und ohne Rücksicht auf Compliance umzusetzen. Das Miteinander und der Austausch der Mitglieder, die in Begleitung und mit Kindern anreisen konnten, sollte im Vordergrund stehen. Einzig der seinerzeit präsentierte Veranstaltungsname sagte den Mitgliedern nicht zu, so dass Fritzges spontan Vorschläge einforderte und darüber abstimmen ließ.Das Ergebnis war, dass sich "Muckelig an der Loreley"durchsetzte, denn der passende Gastgeber für das bevorstehende Event war bereits gefunden:Gerd Ripp, Geschäftsführer Romantik Hotel Schloss Rheinfels,noch zwei Wochen vor der VDVO-Veranstaltung als "Top-Tagungshotelier 2017" geehrt, war vom ersten Moment an begeistert, die Mitglieder bei sich in St. Goar begrüßen zu dürfen.

Das Programm:Keine Verpflichtungen

Mit der Einleitung "jenseits von Content, Beamer, Powerpoint & Co" wurden die Mitglieder des Verbandes eingeladen mit dem Hinweis, dass es angenehm, kuschelig und gemütlich werden soll. Doreen Biskup, stellvertretende Vorstandsvorsitzende, kümmerte sich mit der Geschäftsstellenleiterin Mandy Hännes'chen um die Organisation und spannte ihren Kollegen Fritzges nur zu Beginn in den Ablauf ein. Er durfte die im Hotel anreisenden Gäste an der Rezeption einchecken und sorgte somit gleich für eine sehr familiäre Atmosphäre.

Hektisch wurde es am Empfang nur durch die eintreffenden Telefonate von Teilnehmern aus Richtung Berlin und Hamburg kommend, die aufgrund des Sturms "Xavier" Ihre Zimmerreservierung stornieren mussten bzw. eine verspätete Ankunft ankündigten. Dadurch fehlten zwar einige der mehr als 70 Teilnehmer, jedoch zeigte auch die Hartnäckigkeit anderer Mitglieder, wie wichtig ihnen das Event war. "Ich komme aus Rendsburg in Schleswig-Holstein, wo kein Zug mehr fuhr und habe mir daher einen Mietwagen bis Hamburg organisiert. In Hamburg angekommen, wurde erst deutlich, dass die Bahn dort auch nicht fährt, so dass ich bis Koblenz mit dem Mietwagen weitergefahren bin. Insgesamt war ich mehr als 9 Stunden unterwegs, aber ich bin angekommen und froh darüber", so Leif Erlhage, Mitglied der Geschäftsleitung fiylo International GmbH.

Trotzdem startete am Freitag wie geplant um 15.30 Uhr die Begrüßung in der Tagungsvilla des Gastgebers. Ein Mittelalter-Trio sorgte überraschend für eine amüsante Einstimmung des Abends und führte die VDVO-Truppe in den größten Gewölbekeller Europas, der als eindrucksvolle Veranstaltungsfläche genutzt wird. Diejenigen, die sich im Vorfeld über das Match-Making System für maximal drei 20-minütige Gespräche verabredet hatten, trafen sich am vereinbarten Treffpunkt im Hotel. Von hier aus verteilten man sich in den meisten Fällen im Schloss-Restaurant mit einem wunderschönen Blick auf die Loreley und lernte sich oftmals zum ersten Mal kennen, bevor es zum Abendessen ging.

Zu diesem Zeitpunkt bemerkte man bereits, dass die persönliche Atmosphäre und der Tiefgang der Gespräche für ein spürbar anderes Format sorgten. Die Standhaften verlagerten die Gespräche noch bis tief in die Nacht in die kleine "Backes"-Kneipe. Trotzdem waren fast alle fit und munter am nächsten Tag um 8.45 abfahrtbereit, um ein "Etageren-Frühstück" im drei Kilometer entfernten Café "Maria Ruh" zu genießen. Um 11 Uhr verabschiedete Fritzges die Mitglieder offiziell, auch wenn einige Teilnehmer noch einen Tag längerblieben und die Burg, Natur und das Hotelerkundeten.

Fortsetzung folgt

Für die Verantwortlichen des VDVO ist bereits klar: Dieses Format findet aufgrund der durchweg positiven Resonanz der teilnehmenden Mitglieder eine Fortsetzung. "Mir hat es super gefallen, es war mal etwas anderes. Man musste nicht alleine anreisen und nicht unter der Woche", freut sich Helga Schmitt, INTER Krankenversicherung AG. Elke Roch, Zapalott, gab ein ähnliches erstes Feedback: "Ich war schon lange nicht mehr bei Veranstaltungen des Verbandes dabei, aber dieses Mal fand ich das Konzept super und die Einladung hat mich gleich angesprochen. Einmal in ganz lockerer Atmosphäre zusammen zu kommen ohne schweres Programm. Ich komme auf jeden Fall wieder!"

Man darf also gespannt sein, wo Muckelig sein nächstes Domizil finden wird. Wie man aus Verbandskreisen hört, soll eine breit angelegte Umfrageaktion bei den Mitgliedern für die zweite Auflage geplant sein.

Hier geht es zu den Impressionen von "Muckelig an der Loreley"